Granatschmuck

Schon in der Antike wurden Granate als Schmucksteine genutzt. Im Mittelalter wurden sie zusammen mit Rubinen und Spinellen unter der Bezeichnung Karfunkel oder Karfunkelstein bekannt. Die bekanntesten Granatvorkommen waren damals in Indien. Im 19. Jahrhundert war der Granat der Schmuckstein schlechthin. Besonders Granate aus dem Böhmischen waren begeht und wurden bis in die USA verschifft. Heute kommen Granate meist aus Südafrika oder Sri Lanka in tief dunkelroten bis rot-schwarzer Färbung. In neuerer Zeit kommen orangefarbene Granate, die sogenannte Mandarin-Granate aus China. Für Granatschmuck werden die Steine geschliffen und gefasst oder durchbohrt und auf Fäden gezogen. Wegen der dunklen Färbung der Steine war diese Art Schmuck lange als „Witwenschmuck“ bekannt. Aber die Mode ändert sich, vielleicht wird auch Granatschmuck wieder einmal so begehrt wie einst.

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