Schmuckanleitungen
kautschuk-ring

Einen Ring selber zu gestalten ist vorerst sehr schlecht vorzustellen, vor allem, da die meisten Ringe ja eh aus Silber, Gold oder einem Metall bestehen und komplett geschlossen sind. Es gibt jedoch auch noch ein paar Ausnahmen, die sogar noch sehr viel variabler sein können, als ein gekaufter Ring, der seine Form niemals ändern kann.

Gestaltet man einen Ring aus Kautschuk, hat man diverse Vorteile, und diese sind nicht nur optisch, denn ein Ring aus Kautschuk ist sehr variabel. Er kann in mehrere Größen eingestellt werden und hat zudem noch den großen Vorteil, dass man die Perlen, die in diesem Fall auf einen Stab aufgefädelt werden, immer wieder wechseln und dem Ring immer wieder ein neues Design verpassen kann. Die benötigten Utensilien für die Herstellung des Ringes bekommt man in vielen Bastelgeschäften, aber auch im Internet, wobei sich in diesem Fall die Bestellung der Utensilien im Internet auch preislich oft sehr lohnt.

Benötigt werden zunächst ein Stück Kautschuk (diese gibt es schon vorgefertigt um Ringe herzustellen) einen Stab für den Ring (auch diese gibt es schon fertig im Set mit den dazu passenden Verschlüssen) und ein paar Perlen oder Steine, die man dann ganz einfach auf den Stab auffädelt. Wie man es sich schon denken kann, ist die Herstellung des Ringes an und für sich schon sehr einfach, denn der Kautschuk muss lediglich auf die passende Länge zurechtgeschnitten werden und mit Löchern versehen werden. Den Stab schiebt man dann durch das erste Loch des Kautschuks und fädelt die gewünschten Perlen auf. Dann schiebt man den Stab nur noch durch das andere Ende des Kautschuks und schon ist er fertig, der erste, selbst gestaltete Ring!

Aber auch, wenn die Herstellung eigentlich denkbar einfach ist, gibt es diverse Dinge, die man beachten sollte, damit man sich nicht später über zu hohe Kosten oder einen schlecht sitzenden Ring ärgert. Der Kautschuk sollte generell mit mindestens zwei Löchern versehen werden, damit man die Größe des Ringes auch variieren kann. Nur so wird man auch nach längerer zeit noch Freude am dem selbst gestalteten Schmuckstück haben.

Was die unterschiedlichen Perlen angeht, sollte man immer darauf achten, dass diese auch auf den Stab passen, denn viele Perlen sind viel zu klein und lassen sich auf den Stab gar nicht auffädeln. Also beim Kauf der Perlen am besten den Stab mitnehmen und ganz einfach vor Ort ausprobieren oder die Größe des Loches im Stein oder in den Perlen vergleichen.

Der Vorteil, den ein solcher Ring bietet, ist die Tatsache, dass man nicht unbedingt immer einen neuen gestalten muss, um Schmuck zu tragen, der zu dem gerade ausgewählten Outfit passt. Dafür muss man sich lediglich ein paar mehr Perlen besorgen, die man dann ganz einfach nach Bedarf auswechseln kann. Wenn man all diese Dinge beachtet, ist es unheimlich einfach, originellen Schmuck zu tragen, den sonst keiner besitzt. Hier ist nur warnend zu erwähnen, dass man bei den Verschlüssen des Ringes keine Spitzen wählen sollte, die sehen zwar verdammt gut aus, schmerzen aber beim Tragen im Alltag unheimlich.

Goldschmuck

Goldschmuck ist eine tolle Sache, er sieht edel aus und hat eine sehr lange Lebensdauer und ganz nebenbei erfreut sich dieser schöne Schmuck bei vielen Menschen einer regen Beliebtheit. Nur leider ist es auch beim Goldschmuck wie bei vielen anderen Dingen: Wenn er neu ist, denkt  man noch daran, ihn ordentlich zu pflegen und nicht einfach irgendwo herum liegen zu lassen, wo er kaputtgehen bzw. beschädigt werden kann. Doch mit der Zeit denkt man nicht mehr so oft daran und es kann durchaus einmal passieren, dass der geliebte Goldring, den man schon so lange hat, einen Kratzer oder eine Kerbe bekommen hat.

Natürlich fragt man sich jetzt, wie man diese Kratzer und Kerben wieder herausbekommt, oder ob man dafür extra zum Juwelier gehen und eine Menge Geld ausgeben muss. Für Goldschmuck gibt es Polierpaste. Diese sollte man sich zunächst einmal anschaffen, denn diese wird nicht nur dann genutzt, wenn bereits Kerben und Kratzer im Goldschmuck sind sondern er sollte auch zur Vorsorge verwendet werden. Wer regelmäßig seinen Goldschmuck poliert und pflegt, wird nämlich nicht so oft mit dem Problem konfrontiert sein, eine Kerbe oder Kratzer aus seinem Schmuck entfernen zu müssen.

Um die Kerbe selbst aus dem Schmuck zu bekommen, besorgt man sich zu der Polierpaste noch eine weiche Zahnbürste, auf der man dann die Polierpaste aufträgt und ganz vorsichtig den Schmuck mit der Zahnbürste und der Paste einreibt. Ist dies geschehen, so wird dann mit einem Poliertuch nachgearbeitet. Falls man es nicht schaffen sollte, die Kerbe aus dem Schmuck zu bekommen, dann sollte man das gute Stück dennoch zum Juwelier bringen, denn dieser ist nicht so teuer, wie man es eigentlich denken müsste, wenn es um solche Arbeiten geht.

Bei einem Juwelier wird mit modernster Technik gearbeitet, wie beispielsweise Ultraschall, Sandstrahl oder Hochdruck. Man sollte für den Juwelier einen Preis um die 20 Euro für das Entfernen der Kerben einplanen. Auch bei tieferen Kerben ist es für den Juwelier kein Problem, denn er hat modernste Schleifgeräte, bei denen  man zwar einen geringen Metallverlust in Kauf nehmen muss, aber der Schmuck sieht danach wieder aus wie neu. Zuerst wird er leicht abgeschliffen und dann bekommt er eine ganz spezielle Oberflächenveredelung und man könnte denken, der Schmuck wurde gerade erst gekauft! Bei Weißgold wird mit einer Rhodinierung gearbeitet, Rot- und Gelbgold hingegen wird meistens in einem Tauchbad wieder zu neuem Glanz verholfen.

Wenn der geliebte Schmuck also nicht mehr so schön aussieht wie früher und ein paar Kratzer haben sollte oder eine leichte Einkerbung, dann sollte man nicht direkt verzweifeln und den Schmuck im Schrank liegen lassen oder ihn sogar verkaufen. Erst einmal sollte man sich selbst versuchen zu helfen und wenn dieses nicht gelingt, sollte man nicht verzweifeln und einen Juwelier aufsuchen. Und schon hat man wieder Freude an diesem Schmuck. Dieser kann einem garantiert helfen, da er mit seinem hochwertigen Equipment immer eine Möglichkeit finden wird, den alten schmuck wieder wie neu aussehen zu lassen.

coller-selbst-machen

Schmuck ist in der Damenwelt sehr wichtig, denn er sorgt nicht nur dafür, das Outfit abzurunden sondern bietet einem auch die Möglichkeit der Individualisierung. Genau aus diesem Grund sind es auch Schmuckunikate, die ganz besonders beliebt sind. Um ein schickes Collier zu bekommen muss man aber nicht immer viel Geld ausgeben, denn diese lassen sich auch mit ein wenig handwerklichem Geschick ganz einfach selbst herstellen. Wir wollen an dieser Stelle eine Anleitung geben, wie man sich ein hübsches Collier selber basteln kann, denn es ist gar nicht so schwer, wie man immer denken möchte.

Zunächst benötigt man natürlich einen Schmuckdraht, auf den man die Perlen und Steinchen auffädeln kann, einen Kettenverschluss, eine Gliederkette, einige Quetschperlen und letztendlich noch etwas Schmuckkleber um die Quetschperlen später zu fixieren.

Zuerst sollte man sich überlegen, wie lang die Kette werden soll und dann den Schmuckdraht in dieser Länge zuschneiden. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, den Draht immer ein bisschen länger zu lassen, damit man später auch noch den Kettenverschluss anbringen kann. Die Perlen und Steine werden dann zuerst ganz einfach auf den Schmuckdraht aufgefädelt. Erhältlich sind Perlen und Schmucksteine in diversen Bastelgeschäften und natürlich auch im Internet. In welcher Reihenfolge und in welcher Farbzusammenstellung man die Perlen auffädelt, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen, es empfiehlt sich jedoch, dabei ein festes Muster einzuhalten.

Ist die erste Reihe des Colliers fertig, kann man sich an die nächste Reihe machen und man geht genauso vor, wie bei der ersten, aber die zweite Reihe sollte immer etwas kürzer sein als die erste. Sind die Reihen fertig, kann man das Collier noch mit einer Gliederkette erweitern, die dann noch etwas kürzer ist als die zweite Reihe. Viele Reihen das Collier haben soll, entscheidet man einfach selbst, nur darf keine Reihe genauso lang sein, wie eine andere, da die Reihen sonst überlappen und die Wirkung eines Collier verfehlt wird.

Ist eine Reihe fertig, fädelt man eine Quetschperle auf und zerdrückt sie mit einer Schmuckzange, dadurch wird die Reihe abgeschlossen und die Perlen können nicht mehr von Draht herunter rutschen. Und zum Schluss müssen die Reihen natürlich noch am Verschluss angebracht werden, hierfür nimmt man den Schmuckdraht am Ende der Reihe und zieht zuerst eine Quetschperle auf und zieht den Draht durch den Verschluss und dann wieder durch die Quetschperle. Jetzt wird die Quetschperle wieder zusammengedrückt und sicherheitshalber noch einmal mit dem Schmuckkleber fixiert.

Dies wiederholt man mit den anderen Reihen ebenfalls. Um die Gliederkette am Verschluss zu befestigen gibt es kleine, silberne Ringel, die man aufbiegen kann und einerseits am Verschluss und andererseits an der Gliederkette anbringen kann. hier ist besonders darauf zu achten, dass man den Ringel mit der Schmuckzange auch wieder richtig verschließt. Und schon ist es fertig, das eigene, selbst entworfene Collier. Und der Vorteil, wenn man Schmuck selber macht, liegt natürlich klar auf der Hand, denn niemand sonst wird so eine Kette haben und man kann sie direkt nach dem eigenen Geschmack gestalten. Und natürlich ist es auch günstiger, als wenn man teure Unikate kaufen würde.